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Abschlussbericht zur Modernisierung des Staatsarchivs im Kabinett

07.02.2014

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Im neuen Standort des Staatsarchivs Chemnitz
(©Sächsisches Staatsarchiv)

Innenminister Markus Ulbig nach der Kabinettssitzung am Dienstag, 4. Februar 2014: »Mehr als 10 Jahre Arbeit zahlen sich aus: Die Modernisierung des Staatsarchivs ist nun abgeschlossen. Das sächsische Gedächtnis hat eine neue Heimat bekommen.«

Das sächsische Kabinett hatte im Jahr 2002 ein umfangreiches Bau- und Unterbringungsprogramm für das Sächsische Staatsarchiv beschlossen. Seitdem hat der Freistaat das Hauptstaatsarchiv Dresden saniert und erweitert sowie im Schloss Hubertusburg in Wermsdorf ein Archivzentrum mit einer Zentralwerkstatt für die Erhaltung und Restaurierung von Archivgut errichtet. Außerdem konnte mit der Stadt Freiberg ein langfristiger Mietvertrag über die Unterbringung des Bergarchivs Freiberg im Schloss Freudenstein vereinbart werden. Das Programm wurde mit dem Umzug des Staatsarchivs Chemnitz in das ebenfalls angemietete »Peretzhaus« im Jahr 2013 abgeschlossen.
Das Sächsische Staatsarchiv ist damit erstmals seit seiner Gründung im Jahr 1834 an allen Standorten fachgerecht untergebracht und besteht heute aus fünf Abteilungen an den Standorten Chemnitz, Dresden, Freiberg, Leipzig und Wermsdorf. Zwischen dem Staatsfilialarchiv und dem Stadtarchiv Bautzen besteht bereits seit dem Jahr 2000 ein Archivverbund.

Insgesamt verwahrt das Sächsische Staatsarchiv ca. 110 km Urkunden, Amtsbücher, Akten, Karten, Tonbänder, Filme sowie elektronisches Archivgut aus fast 1100 Jahren sächsischer, deutscher und europäischer Geschichte. Die älteste Pergamenturkunde datiert aus dem Jahr 948. Mit rund 15.000 Nutzern und rund 10.000 schriftlichen Anfragen pro Jahr gehört das Sächsische Staatsarchiv im bundesweiten Vergleich zu den drei meistgenutzten Landesarchiven in Deutschland.

Abschlussbericht Staatsarchiv

Über den folgenden Link kann der Abschlussbericht des Sächsischen Staatsministeriums des Innern eingesehen werden.

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