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Archivale im Fokus

22.05.2013

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Richard Wagner im Exil (aus: SächsStA-D, 12562 Fürstennachlass Albert, König von Sachsen, Nr. 28, Bl. 1)
(©Sächsisches Staatsarchiv)

Richard Wagner im Exil

In Sachsen ist der vor 200 Jahren, am 22. Mai 1813, in Leipzig geborene Richard Wagner nicht nur als Musiker, sondern auch als Revolutionär bekannt. Nach der Niederschlagung des Dresdner Maiaufstandes von 1849 wurde er »wegen wesentlicher Teilnahme« steckbrieflich gesucht. Der Kapellmeister der Hofoper war mit falschem Pass in die Schweiz geflohen und nach kurzem Aufenthalt in Paris ins Exil nach Zürich gegangen. Von dort schrieb er diesen Brief an Kronprinz Albert von Sachsen, bat um Einstellung des gegen ihn laufenden Hochverratsverfahrens und um Erlaubnis zur Rückkehr.

Das Schreiben ist in den so genannten »Fürstennachlässen« des Hauptstaatsarchivs Dresden überliefert. Sie enthalten zumeist Handschreiben an oder von Mitgliedern des Hauses Wettin, die aus Behördenakten entnommen oder im Autographenhandel erworben wurden.

Bild: Richard Wagner im Exil (aus: SächsStA-D, 12562 Fürstennachlass Albert, König von Sachsen, Nr. 28, Bl. 8)

Richard Wagner im Exil (aus: SächsStA-D, 12562 Fürstennachlass Albert, König von Sachsen, Nr. 28, Bl. 8) 
(©Sächsisches Staatsarchiv)

Eine vergrößerte Ansicht ist über den Download möglich. Informationen zum Bestand 12562 Fürstennachlass Albert, König von Sachsen erhalten Sie über den gleichnamigen Link.

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