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Archivale im Fokus

24.01.2013

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Zechenregister mit Gewerkenaufstellung der Wilde Brüder Fundgrube, 1565 (aus: SächsStA-F, 40186 Zechenregister sächsischer Bergreviere Nr. 137853)
(©Sächsisches Staatsarchiv)

Zechenregister mit Gewerkenaufstellung der Wilde Brüder Fundgrube, 1565

Die Zechenregister spiegeln die Betriebszeiten der Gruben ebenso wie ökonomische Fragen, historische Prozesse und soziale Fragen wider. Noch heute sind durch ihre statistische Auswertung Entwicklungen im Montanwesen erkennbar.
Das gezeigte Register ist eines der ältesten vollständig erhaltenen Register des Bergarchivs. Es stammt von der Wilde Brüder Fundgrube und wurde durch den Schichtmeister Jeronimus Schönleben angelegt. Die Grube befand sich in einem ausgedehnten Bergbaugebiet am Rammelsberg bei Hilbersdorf. Das Register umfasst die übliche Aufstellung des Vorrats. Es schlüsselt die Einnahmen und die Ausgaben der Grube auf. Die Abrechnung erfolgte in Gulden, Groschen und Pfennigen. Des Weiteren enthält es die vollständige Aufstellung der 54 Gewerke dieser Grube, zu denen sowohl der Schichtmeister der Grube selbst als auch mehrere Frauen gehörten.

Eine vergrößerte Ansicht ist über den Download möglich. Informationen zum Bestand 40186 Zechenregister sächsischer Bergreviere erhalten Sie über den folgenden gleichnamigen Link.

Weitere Informationen zum gezeigten Archivale sind 2009 im Buch »Schätze aus dem Bergarchiv« (Veröffentlichungsreihe des Sächsischen Staatsarchivs, Reihe A, Bd. 9) im Mitteldeutschen Verlag Halle/Saale erschienen.

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