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17.12.2014

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Ausbeutebogen Quartal Reminiscere 1606 (aus: SächsStA-F, 40165 Ausbeutbögen sächsischer Bergreviere, Nr. 3)
(©Sächsisches Staatsarchiv)

Die Ausbeutebögen

Beim Bergbau gab es neben Gruben, die im Verlag oder mit Zubuße arbeiteten, auch Gruben, die Gewinn erwirtschafteten und Ausbeute zahlen konnten. Dabei verstand man unter Ausbeute den zur Verteilung anstehenden Geldüberschuss nach Bezahlung aller beim Grubenbetrieb angefallenen Kosten und nach Tilgung aller Grubenschulden. Die Gewinnausschüttung erfolgte anteilig an die Kuxinhaber. Das waren meist die Gewerken.

Auf Ausbeutezetteln oder später Ausbeutebögen wurden sämtliche Ausbeute oder Verlag zahlende Gruben eines Reviers aufgelistet. Die Ausbeutebögen waren somit Veröffentlichungen über die Gewinnausschüttung der Gruben. Sie dienten neben dem ursprünglichen Zweck, über die Gewinnausschüttung zu informieren, vor allem als Werbung, um in den Bergbau zu investieren.

Über den Download kann die vergrößerte Version der Abbildung aufgerufen werden. Informationen zum Bestand 40165 Ausbeutebögen sächsicher Bergreviere, in dem dieser Bogen enthalten ist, erhalten Sie über den gleichnamigen Link.

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