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07.04.2014

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Eröffnung des Leipziger Bahnhofs in Dresden vor 175 Jahren (aus: SächsStA-D, 12674 Personennachlass Georg Ernst, Nr. 659/28)
(©Sächsisches Staatsarchiv)

Eröffnung des Leipziger Bahnhofs in Dresden vor 175 Jahren

Am 7. und 8. April 1839, mit Eröffnung der 115 km langen Eisenbahnstrecke von Leipzig nach Dresden, wurde der Leipziger Bahnhof als Endpunkt in der Residenzstadt feierlich eröffnet. Er war das Pendant des Dresdner Bahnhofes in Leipzig.

Der Leipziger Bahnhof befand sich zwischen Leipziger und Großenhainer Straße in der Nähe des jetzigen Porsche Verkaufspavillons. Er bestand aus der im klassizistischen Stil gestalteten massiven Personenhalle und war von seiner Logistik her nach neuesten Erkenntnissen gestaltet. Die Personenhalle hatte ihren Eingang zur Abfahrtseite links, der Ausgang war rechts, da zu dieser Zeit noch nach englischem Vorbild links gefahren wurde. Zur baulichen Anlage gehörten zwei Güterschuppen, ein Koksschuppen, eine Wagenremise, ein Königswagenschuppen und zwei Brunnen mit Zisternen.

Wegen zu geringer Kapazität begann im Jahr 1847 der Umbau des Bahnhofes, der mit dem Bahnhofsneubau Dresden-Neustadt (1898-1901) seine Funktion als Personenbahnhof verlor und nunmehr zur Güterabfertigungsanlage mit Verbindungsgleisen nach dem Rangierbahnhof Dresden-Friedrichstadt umgebaut wurde.

Die hier zu sehende Ansicht zeigt den Leipziger Bahnhof um 1850. Über den Download kann eine vergrößerte Version aufgerufen werden. Informationen zum Bestand 12674 Personennachlass Georg Ernst, in dem diese Zeichnung enthalten ist, erhalten Sie über den gleichnamigen Link.

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