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01.10.2014

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Korrekturabzug mit autographen Korrekturen von Franz Liszt, 1880 (aus: SächsStA-L, 21069 C. F. Kahnt, Leipzig, Nr. 111/6)
(©Sächsisches Staatsarchiv)

Von der Hand des Komponisten zur gedruckten Musikalie

Im 19. Jahrhundert hatte der Notendruck bereits eine dreihundertjährige Geschichte hinter sich, handschriftlich kopierte und gedruckte Noten existierten aber weiterhin parallel. Musikverlage erhielten das Manuskript eines Komponisten, ließen handschriftliche Kopien davon anfertigen oder verwendeten das Manuskript oder eine Abschrift als Vorlage für den Notenstich oder -druck. Korrekturabzüge wurden bei bedeutenderen Autoren wie Franz Liszt an den Komponisten gesandt und gelangten mit seinen Bemerkungen zurück an den Verlag. Nach Einarbeitung der Änderungswünsche wurde die Musikalie gedruckt.

Die Abbildung zeigt die erste Seite des Werkes »Cantantibus Organis, Antifona per la festa di S. Caeciliae« des Komponisten Franz Liszt (1811 - 1886). Der Korrekturabzug wurde 1880 vom Verleger Christian Friedrich Kahnt mit nach Weimar genommen und dort von Liszt mit einem roten Stift für den abschließenden Druck korrigiert.

Über den Download kann die vergrößerte Version der Abbildung aufgerufen werden. Informationen zum Bestand 21069 C. F. Kahnt, Leipzig, in dem dieser Korrekturabzug und weitere Musikalien von Franz Liszt enthalten sind, erhalten Sie über den gleichnamigen Link. Die Verzeichnungsangaben sind noch nicht online zugänglich, da die Bearbeitung noch nicht abgeschlossen ist.

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