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02.01.2014

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Handels- und Schifffahrtsvertrag des Deutschen Zollvereins mit dem Königreich Siam, 1864 (aus: SächsStA-D, 10699 Neuere Urkunden, Kasten 600, Nr. 83)
(©Sächsisches Staatsarchiv)

Handels- und Schifffahrtsvertrag des Deutschen Zollvereins mit dem Königreich Siam, 1864

Dem am 1. Januar 1834 in Kraft tretenden Deutschen Zollverein gehörte Sachsen als Gründungsmitglied an. Als Völkerrechtssubjekt schloss der Zollverein mehrfach Handelsabkommen mit ausländischen Staaten ab. Auf der jährlichen Zollvereinskonferenz wurden die Grundlinien des Abkommens beschlossen, die konkreten Verhandlungen dann aber Preußen überlassen. Jedes Mitglied erhielt eine eigene Ausfertigung des Vertragsabschlusses. So gelangte dieser Vertrag mit dem Königreich Siam in das Hauptstaatsarchiv Dresden.

Siam war im Jahr 1855 von Großbritannien unter Androhung militärischer Gewalt für den britischen Handel geöffnet worden. Im Vertrag mit dem Zollverein gewährte das Königreich Siam 1864 auch den Einwohnern der Zollvereinsstaaten das Recht, sich in Bangkok oder anderen Orten niederzulassen und dort frei Handel zu treiben.

Bild: Handels- und Schifffahrtsvertrag des Deutschen Zollvereins mit dem Königreich Siam, 1864 (aus: SächsStA-D, 10699 Neuere Urkunden, Kasten 600, Nr. 83)

Handels- und Schifffahrtsvertrag des Deutschen Zollvereins mit dem Königreich Siam, 1864 (aus: SächsStA-D, 10699 Neuere Urkunden, Kasten 600, Nr. 83) 
(©Sächsisches Staatsarchiv)


Eine vergrößerte Ansicht ist über den Download möglich. Informationen zum Bestand 10699 Neuere Urkunden erhalten Sie über den gleichnamigen Link.

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