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03.03.2014

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Gegenkönig Rudolf von Rheinfelden schenkt dem Bistum Meißen das Dorf Rottewitz, Quedlinburg, 25. März 1079 (aus: SächsStA-D, 10001 Ältere Urkunden, Nr. 32)
(©Sächsisches Staatsarchiv)

Gegenkönig Rudolf von Rheinfelden schenkt dem Bistum Meißen das Dorf Rottewitz, Quedlinburg, 25. März 1079

Der schwäbische Herzog Rudolf von Rheinfelden wurde 1077 von oppositionellen Fürsten, darunter Bischof Benno von Meißen, zum Gegenkönig des Saliers Heinrich IV. gewählt. Mit der Schenkung des Dorfes Rottewitz (heute Stadtteil von Meißen) brachte er seine enge politische Verbundenheit mit Benno zum Ausdruck. Da der Bischof befürchtete, dass die Legitimität der Schenkung von den Anhängern Heinrichs IV. in Frage gestellt würde, veranlasste er die Herstellung einer zweiten, auf den Namen Heinrichs gefälschten Schenkungsurkunde.

Die hier gezeigte Urkunde ist die einzig erhaltene Urkunde Rudolfs überhaupt. Beglaubigt ist sie mit einem aufgedrückten Majestätssiegel, das den Aussteller mit Krone und Zepter auf einem Thron zeigt.

Eine vergrößerte Ansicht ist über den Download möglich. Informationen zum Bestand 10001 Ältere Urkunden erhalten Sie über den gleichnamigen Link.

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