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Archivgut selbst kopieren

07.12.2012

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Hauptstaatsarchiv Dresden
(©Sächsisches Staatsarchiv / Foto: Jörg Schöner, Dresden)

Ab dem 10. Dezember 2012 besteht im Hauptstaatsarchiv Dresden die Möglichkeit, digitale Kopien unmittelbar im Lesesaal zu fertigen.

Ein leistungsfähiger Buchscanner erlaubt künftig die konservatorisch unbedenkliche Reproduktion der wertvollen Archivalien in Selbstbedienung. Bisher konnten Kopien aus Gründen der Bestandserhaltung ausschließlich durch die Fotowerkstatt des Archivs hergestellt werden. Die Selbstbedienung war nur bei der Nutzung von Mikrofilmen möglich.
Zugleich bietet die neue Technik eine Ausweitung des Angebots. Kopien können ab jetzt nicht nur auf Papier, sondern - via USB-Stick - auch als farbige Bilddateien mit nach Hause genommen werden. Wartezeiten für den Lesesaalbesucher fallen fortan weg.

In Selbstbedienung kopiert werden können alle Archivalien, die aufgeschlagen oder plangelegt ein Format von DIN A2 nicht überschreiten. Möglich sind:

  • Ausdruck auf Papier DIN A4 (s/w) für 0,15 €/Scan
  • Ausdruck auf Papier DIN A3 (s/w) für 0,30 €/Scan
  • Ausgabe als Datei (farbig, pdf-Format, 300 dpi) für 0,15 €/Scan

Für die Ausgabe von Scandateien können mitgebrachte USB-Sticks der Formate FAT, FAT32 und NTFS verwendet werden.

Aus konservatorischen bzw. datenschutzrechtlichen Gründen nicht kopiert werden dürfen

  • Urkunden mit anhängenden Siegeln
  • Vorlagen im Format > DIN A 2
  • substanzgefährdete Archivalien
  • Archivalien mit personenbezogenen Schutzfristen.

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