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Audiovisuelles Erbe erhalten

22.05.2015

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Teilnehmer des Workshops
(©Sächsisches Staatsarchiv / Foto: Regine Bartholdt)

Zwei Workshops im Archivzentrum Hubertusburg entwickelten Handlungsempfehlungen für die Archivverwaltungen.

Auf Bitten der Konferenz der LeiterInnen der Archivverwaltungen des Bundes und der Länder lud das Sächsische Staatsarchiv, Archivzentrum Hubertusburg, im September 2014 und Mai 2015 zu Workshops mit dem Thema »Erhaltung audiovisueller Unterlagen«. Ziel war es, am sächsischen Beispiel Handlungsempfehlungen zu entwickeln, auf welche die Archivverwaltungen bei der Nutzung und Erhaltung ihrer Schallarchivalien, ihrer kinematografischen und Video-Überlieferung zurückgreifen können.

Gastreferenten wurden gewonnen von der MDR-Tochterfirma DREFA Media Service GmbH, vom Film-Kopierwerk Andec sowie vom Digitalisierungs-Dienstleister Kornmanufaktur, beide Berlin, sowie von der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv, Potsdam-Babelsberg. Das Sachgebiet Audiovisuelle Medien des Sächsischen Staatsarchivs brachte Erfahrungen aus 17 Jahren praktischer Tätigkeit ein, Restauratorinnen des Archivzentrums konnten die Möglichkeit biologischen Befalls selbst von Video-Kassetten nachweisen und erläuterten die klimatischen Anforderungen für audiovisuelles Archivgut, wie sie in Wermsdorf seit 2011 verwirklicht wurden.

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