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»Die sächsische Psychiatrie in der Weimarer Republik« - Vortrag im Hauptstaatsarchiv Dresden am 22.11.216

21.11.2016

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Hauptstaatsarchiv Dresden, Eingang in der Archivstraße.
(©Sächsisches Staatsarchiv / Foto: Jörg Schöner, Dresden)

Hagen Markwardt, wissenschaftlicher Referent der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, spricht am 22.11.2016, 17.30 Uhr, im Hauptstaatsarchiv Dresden (Eingang Archivstraße) über »Die sächsiche Psychiatrie in der Weimarer Republik«. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verein für sächsische Landesgeschichte e. V. statt

Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Nach dem Ende des 1. Weltkrieges stand die sächsische Psychiatrie vor immensen Herausforderungen. Mehrere tausend Patienten waren infolge der Mangelversorgung an Hunger oder Infektionskrankheiten verstorben. Neue Wege der Betreuung und Therapie von Menschen mit  psychischen Krankheiten mussten gefunden werden, um die sächsischen Psychiatrien nicht zu reinen Verwahranstalten verkommen zu lassen. Der Vortrag untersucht, wie unter den schwierigen politischen und ökonomischen Bedingungen der Weimarer Republik dieser Reformprozess in Sachsen gestaltet wurde.

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