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»Digitales Gedächtnis« nimmt Betrieb auf

26.02.2013

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Inbetriebnahme des elektronischen Staatsarchivs durch Herrn Staatsminister Markus Ulbig, Direktorin Dr. Andrea Wettmann und Herrn Staatssekretär Dr. Wilfried Bernhardt (v. l. n. r.)
(©Sächsisches Staatsarchiv)

Rund 100 Gäste aus ganz Deutschland waren gestern der Einladung gefolgt, an der feierlichen Eröffnung des elektronischen Staatsarchivs (el_sta) durch den Staatsminister des Innern, Markus Ulbig, teilzunehmen.

Zusammen mit dem CIO des Freistaates Sachsen, Herrn Staatssekretär der Justiz und für Europa Dr. Wilfried Bernhardt überführte er das »el_sta« gegen 15.00 Uhr symbolisch in den Regelbetrieb.
Dem elektronischen Staatsarchiv kommt die Aufgabe zu, archivwürdige elektronische Unterlagen der Gerichte und Behörden des Freistaates Sachsen zu übernehmen, dauerhaft zu erhalten und für die Benutzung zugänglich zu machen.
Innenminister Markus Ulbig: »Das elektronische Staatsarchiv ist ein Erfolgsprojekt. Über 1000 Jahre sächsischer Geschichte können Besucher im Staatsarchiv anhand authentischer schriftlicher Quellen erkunden. Unzählige Archivalien bilden ein objektives Gedächtnis. Verwaltungshandeln bleibt durch sie rechtssicher nachvollziehbar und neu interpretierbar. Das hilft nicht zuletzt, Legendenbildungen vorzubeugen sowie Geschichtsfälschung zu bekämpfen. Das elektronische Staatsarchiv erweitert das schon bisher einmalige Angebot. Gleichzeitig werden Informationen schneller, transparenter und komfortabler angeboten. Das Staatsarchiv schafft Fakten und ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer modernen Verwaltung.«

Staatssekretär Dr. Bernhardt: »Mit dem Aufbau des elektronischen Staatsarchivs haben wir für Sachsen rechtzeitig die richtige Entscheidung getroffen. Projekte dieser Komplexität können nur dann gelingen, wenn alle Akteure vertrauensvoll und mit hohem persönlichen Engagement zusammen arbeiten. Als CIO des Freistaates Sachsen sage ich es gerne: Ich bin froh, dass wir diesbezüglich gut aufgestellt und den Herausforderungen der Zukunft gewachsen sind. Ein schöner Beweis dafür ist unser heutiges Beisammensein, das ohne die gute Zusammenarbeit zwischen dem Staatsarchiv, dem SID und dem SMJus nicht möglich geworden wäre.«
Durchschnittlich empfängt das Staatsarchiv rund 15.000 Besucher pro Jahr. In nur dreieinhalb Jahren wurde das elektronische Staatsarchiv entwickelt und aufgebaut. Der Freistaat Sachsen stellte dafür rund 2 Millionen Euro zur Verfügung. Betrieben wird das elektronische Staatsarchiv beim Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste.

Medienbeiträge

Grußworte und Redebeiträge

Über den nachfolgenden Link sind die Redebeiträge verfügbar.

(Red. Anm.: Webdokument existiert nicht mehr.)

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