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Hygiene in Archiven

29.03.2016

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Hochwassergeschädigte Akte mit massiver Schlammauflage
(©Sächsisches Staatsarchiv / Foto: Barbara Kunze)

Schmutz ist allgegenwärtig und Folge von Umgebungsbedingungen und Ereignissen verflossener Zeiten. Er ist typischer Begleiter von Archivalien. Schmutz ist aber auch Schadens- und Gesundheitsrisiko. Was tun?

Um hier zu sensibilisieren und Fachkompetenz zu vermitteln war das Sächsische Staatsarchiv am 16. März 2016 in Potsdam nun bereits zum vierten Mal Hauptreferent bei einer hierauf ausgerichteten Fortbildungsveranstaltung. Eingeladen hatte in diesem Jahr die Landesfachstelle für Archivberatung des Landes Brandenburg in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Bestandserhaltung (KBE Berlin). Die rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewiesen dabei erneut die Aktualität und den Informationsbedarf zu dieser Thematik.

Die eintägige Fortbildungsveranstaltung unter dem Titel »Hygiene in Archiven« vermittelte Grundlagen zur Beschaffenheit insbesondere von Staub und dessen Wechselwirkung mit Schriftgut, zum Gesundheits- und Arbeitsschutz und zu geeigneten Gegenmaßnahmen inkl. Prävention.

Das Sächsische Staatsarchiv kam mit der Durchführung der Veranstaltung seiner Beratungs- und Fortbildungsaufgabe nach und förderte auf diese Weise auch die bundesweite Zusammenarbeit bei der Bewältigung der Herausforderung Bestandserhaltung.

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