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Nachlese: Das Staatsarchiv auf der Leipziger Buchmesse 2019

04.04.2019

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Präsentation des Werks von Eberhard Spree »Die verwitwete Frau Capellmeisterin Bach« im Musikcafé im Klangquartier am 23.03.2019 auf der Leipziger Buchmesse mit Dr. Peter Hoheisel (Bergarchiv Freiberg), Autor Dr. Eberhard Spree, Musikjournalist Werner Kopfmüller, Verleger Klaus-Jürgen Kamprad (v.l.n.r.)
(©Dorothea Hoheisel)

Nicht mit einem eigenen Stand, aber mit zwei Publikationen war das Staatsarchiv auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse vertreten.

Am Donnerstag, 21. März wurde die von Judith Matzke bearbeitete Edition der Briefe des Glauchauer Bürgermeisters Ottokar Dörffel »Von Glauchau nach Brasilien« im Musikcafé im Klangquartier vorgestellt. Das Werk ist als Band A21 der Veröffentlichungen des Sächsischen Staatsarchivs im Mitteldeutschen Verlag erschienen (dazu auch die Mitteilung vom 19.03.2019). Am selben Ort wurde am Sonnabend, 23. März die Publikation »Die verwitwete Frau Capellmeisterin Bach« des Gewandhausmusikers Eberhard Spree präsentiert. Ausgehend vom Bergwerksengagement Johann Sebastian Bachs – er besaß in seinen letzten zehn Lebensjahren Anteile am Ursula-Erbstolln in Kleinvoigtsberg bei Freiberg – untersucht Eberhard Spree die wirtschaftlichen Verhältnisse seiner Witwe Anna Magdalena Bach. Ihm gelingen bedeutende, neue Einblicke in den Haushalt der Familie Bach, der nicht nur das Heim eines bedeutenden Künstlers war, sondern auch der Ausgangspunkt für zahlreiche erfolgreiche musikunternehmerische Vorhaben der Familie Bach. Das tradierte Bild, dass Anna Magdalena Bach nach dem Tod ihres Mannes rasch verarmte und schließlich als mittelloses Armenweiblein starb, lässt sich so nicht aufrecht halten. Das Buch ist im Verlag Klaus-Jürgen Kamprad erschienen.

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