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Vortrag im 118. Freiberger Kolloquium

10.04.2013

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Altbergbau
(©Deutsches Bergbau-Museum Bochum / Foto: Lena Asrih)

Am 18. April 2013 spricht Historikerin Lena Asrih im 118. Freiberger Kolloquium zu »Untersuchungen zur mittelalterlichen Bergrechts- und Siedlungsentwicklung im sächsischen Erzgebirge«.

Im Rahmen der vom Deutschen Bergbau-Museum Bochum und der Ruhr-Universität Bochum initiierten Leibniz-Graduiertenschule »Rohstoffe, Innovation und Technologie alter Kulturen« (RITaK) widmet sich die Doktorandin Lena Asrih der historischen Überlieferung zum mittelalterlichen Bergrecht und zur Besiedlung des Erzgebirges. Der Vortrag wird einen Einblick in das Gesamtprojekt sowie in die Forschungsgeschichte zum Bergrecht, im Besonderen in die Entwicklung des Bergrechts der Region um Freiberg bieten. In Freiberg und Umgebung sind unzählige Bergbauspuren zu sehen, die zum Teil auch vom legendären mittelalterlichen Freiberger Silberbergbau stammen. Mithilfe dieser Spuren, aber besonders mithilfe der bis heute erhaltenen Schriftdokumente wird erforscht, welche rechtlichen Bedingungen beim Abbau der wertvollen Rohstoffe gegolten haben. Denn so ungeregelt uns die Abbauspuren heute auch erscheinen mögen, viele Punkte – natürliche Gegebenheiten wie auch menschliche Möglichkeiten und Bedürfnisse – spielten bei der Anlage von Schächten und Stolln eine Rolle.

Die Veranstaltung findet um 19.30 Uhr im Senatssaal der TU Bergakademie Freiberg, Akademiestr. 6 statt. Der Eintritt ist frei.

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