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Wroclaw in Dresden

14.10.2014

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Die Teilnehmer des Arbeitsbesuchs (v. l. n. r.): Dr. Peter Wiegand (Referatsleiter am Hauptstaatsarchiv Dresden), Dr. Guntram Martin (Leiter des Hauptstaatsarchivs Dresden), Dr. Janusz Gołaszewski, Dr. Michael Klein (stellvertretender Direktor des Sächsischen Staatsarchivs), Mag. Remigiusz Kazimierczak
(©Sächsisches Staatsarchiv / Foto: Sylvia Reinhardt)

Auf reges Interesse stieß der Einblick in das Archiwum Państwowe we Wrocławiu (Staatsarchiv Breslau), zu der die Öffentlichkeit vergangene Woche in das Hauptstaatsarchiv Dresden geladen war.

Rund 50 Besucher fanden den Weg in den Vortragssaal des Hauptstaatsarchivs Dresden, als sich das Archiwum Państwowe we Wrocławiu (Staatsarchiv Breslau) dort am Donnerstag, den 9. Oktober 2014 der Öffentlichkeit präsentierte. Die Veranstaltung fand im Rahmen des bereits seit Jahren regen fachlichen Austauschs zwischen dem Sächsischen Staatsarchiv und seinen Kollegen in Wrocław statt. Der Direktor des Archivs, Dr. Janusz Gołaszewski, und sein Vertreter, Mag. Remigiusz Kazimierczak, lieferten einen spannenden Einblick in Struktur und Aufgaben ihres Hauses, das mit Außenstellen in Jelenia Góra (Hirschberg), Kamieniec Ząbkowicki (Kamenz), Legnica (Liegnitz) und Lubań (Lauban) die wichtigste Anlaufstelle für die Geschichte Schlesiens und der heutigen Woiwodschaft Niederschlesien (Województwo Dolnośląskie) bildet. Für die Zuhörer war vor allem die reich bebilderte Vorstellung der Archivbestände des Archivs – namentlich seiner wertvollen Kartenüberlieferung – von Interesse. Besonders beeindruckte das moderne Online-Angebot, das auch in deutscher Sprache zur Verfügung steht. Eine lebhafte Diskussion mit den beiden polnischen Archivaren im Anschluss zeigte, dass das Breslauer Archiv auch für Wissenschaftler, Heimat- und Familienforscher in Sachsen große Bedeutung besitzt.

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