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Sächsische Staatshandbücher

Titelblatt des Königlich-Polnischen und Kurfürstlich-Sächsischen Hof- und Staatskalenders 1728, schwarz-weiß, Druck

Titelblatt des Königlich-Polnischen und Kurfürstlich-Sächsischen Hof- und Staatskalenders 1728
(© Sächsisches Staatsarchiv)

Als historische Quellen sind die Sächsischen Staatshandbücher für verschiedene Forschungsgebiete wertvoll: Von besonderer Bedeutung sind die Staatshandbücher für die Verwaltungsgeschichte Sachsens. Sie dokumentieren den Aufbau, die Differenzierung sowie den mehrfachen Aufgaben- und Strukturwandel der staatlichen Verwaltung in Sachsen über mehr als zwei Jahrhunderte. Dies gilt sowohl für die staatliche Verwaltung insgesamt als auch für spezielle Verwaltungszweige wie die Militär-, Justiz- oder Finanzverwaltung oder für einzelne Behörden und Einrichtungen. Ferner sind die Staatshandbücher - bzw. die Hof- und Staatskalender - eine wichtige Quelle für die Adels- und Hofgeschichte. Sie verzeichnen ausführlich die Hofangehörigen, Hofbediensteten und das Hofpersonal. Die Staatshandbücher stellen weiterhin reiches Quellenmaterial für personengeschichtliche und genealogische Forschungen dar. Sie sind damit ein unverzichtbares Hilfsmittel für historische Forschungen zur sächsischen Geschichte vom 18. bis 20. Jahrhundert.

Verfügbare Digitalisate

Derzeit (Stand: Juni 2019) ist etwa ein Drittel der Sächsischen Staatshandbücher online über die Webauftritte der Sächsischen Landesbibliothek, Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), der Bayrischen Staatsbibliothek sowie anderer Bibliotheken und Anbieter verfügbar. Die vollständige Reihe kann an den Standorten des Sächsischen Staatsarchivs in den Benutzersälen an den Benutzer-PCs eingesehen werden.

Die folgende Übersicht verweist auf die derzeit online verfügbaren Jahrgänge mit Direktlink zum Digitalisat.

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