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Beständeübersicht

Bestand

30442 Gebietskommando Deutsche Volkspolizei (BS) Wismut

Datierung1945 - 1991
Benutzung im Staatsarchiv Chemnitz
Umfang (nur lfm)14,50
Dienstanweisungen.- Arbeitsordnungen.- Strukturpläne.- Jahrespläne und Berichte.- Disziplinarstatistiken.- Arbeit der SED und FDJ.- Politische Schulungen.- Kulturarbeit.- Katastropheneinsätze.- Einsätze am 13. August 1961 und im August 1968.- Pläne und Berichte der Abteilungen, Betriebsschutzämter und der Bezirksschule.
Die Behörde entstand 1949 als Volkspolizeiamt (B) Siegmar-Schönau aus der 1947 geschaffenen Bergpolizei der Wismut AG und der 1948 gebildeten Zentralverwaltung der Bergpolizei Wismut. Sie unterstand zunächst der Landesbehörde der Deutschen Volkspolizei Sachsen. Seit 1953 Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei (Betriebsschutz) Siegmar-Schönau, ab Mai 1957 Bezeichnung: Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei (BS) Wismut, März 1963 Umbenennung in Gebietskommando Deutsche Volkspolizei (BS) Wismut. 1990 stellte sie ihre Tätigkeit ein.
Aufgabe der Behörde war die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit der Objekte und Schächte sowie die Zurückdrängung der Kriminalität. Das Gebietskommando gliedert sich in die Bereiche: Chef der BDVP/Kommandeur, politische Abteilung/Stellvertreter für politischer Arbeit, Betriebsschutz, Erlaubniswesen, Kriminalpolizei, Feuerwehr, Verkehrspolizei, Kampfgruppen, Kader/Aus- und Weiterbildung, Versorgungsdienste, Medizinischer Dienst und Finanzen. Aus den zunächst nachgeordneten Volkspolizeirevieren wurden 1952 Volkspolizeiämter und 1957 Betriebsschutzämter Wismut. Sie erstreckten sich über das Gebiet von Gera, Rudolstadt, Ronneburg, Seelingstädt, Zobes, Rodewisch, Crossen, Zwickau über Oberschlema, Lauter, Alberoda, Aue, Breitenbrunn, Johanngeorgenstadt, Raschau, Annaberg, Marienberg, Chemnitz/Karl-Marx-Stadt nach Dippoldiswalde, Dresden und Königstein. Dem Gebietskommando ebenfalls nachgeordnet war die Betriebsschule in Wildbach.
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