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Beständeübersicht

Bestand

11247 Kriegsverwaltungskammer

Datierung1760 - 1874
Benutzung im Hauptstaatsarchiv Dresden
Umfang (nur lfm)30,91
Schubert, Volker: Sachsen als Generalgouvernement der Russen und Preußen (1813 - 1815). In: Dresdner Hefte. Jg. 12 1994, H. 37, S. 79 - 88
Organisation, Formationen, Etats, Personal.- Mobilmachung und Demobilmachung, Feldzüge, Exekutionen.- Sanitätswesen und Kirchenwesen.- Militärgerichtswesen.- Heeresergänzungen und Heeresentlassungen.- Administrative Angelegenheiten.- Bekleidung, Ausrüstung, Bewaffnung.- Orden und Medaillen.- Einquartierungen.- Garnisonen.- Bauangelegenheiten.- Festungswesen.- Ausbildung, Übungen, Garnisonsdienst.- Reglements.- Musterungen.- Landesangelegenheiten und Bundesangelegenheiten.- Konventionen.- Kontrakte.- Unruhen.- Festlichkeiten.- Staatstrauer.
Nach der Besetzung des Königreichs Sachsen durch Truppen der Verbündeten im Oktober 1813 und der Errichtung des Generalgouvernements trat eine neue Organisation der Militärverwaltung ins Leben. Anfang 1814 wurde die Verwaltung der sächsischen Armee der Vierten Sektion der Generalgouvernementsverwaltung unter Leitung von Sektionschef Karl Adolf von Carlowitz unterstellt. Dieses Departement des Kriegswesens, dessen Chef zugleich Chef des Generalstabes war, übernahm die Geschäfte des Militärdepartements des Geheimen Kabinetts. Die Aufgaben des Geheimen Kriegsratskollegiums und der am 28.12.1807 eingesetzten Landeskommission gingen auf die am 02.05.1814 gegründete Kriegsverwaltungskammer über. Diese neue zentrale Militärverwaltungsbehörde, die den anderen zivilen Zentralbehörden gleichgestellt und der Aufsicht des Geheimen Konsiliums unterstellt war, gliederte sich in vier Abteilungen. Die Behörde blieb bis zur Gründung des Kriegsministeriums am 07.11.1831 bestehen.

Weitere Angaben siehe 2.3.8 Militär
  • 1960 | Findkartei (Register)
  • 1960, Nachtrag 2011 | Findbuch
  • 2016 | elektronisches Findmittel
  • 2023-11-13 | Diese Ausgabe über AWAX 2.0.1.5
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