Hauptinhalt

Beständeübersicht

Bestand

40116 VEB Steinkohlenwerk Deutschland Oelsnitz/Erzgebirge

Datierung1898 - 1972
Benutzung im Bergarchiv Freiberg
Umfang (nur lfm)20,39
Betriebsgeschichte

Am 1. Januar 1946 wurden die Gewerkschaft Deutschland und die Gewerkschaft Gottes Segen zusammen mit den übrigen Werken des sächsischen Steinkohlenbergbaus zur Sächsischen Steinkohlenwerke GmbH, landeseigenes Unternehmen, vereinigt. Im gleichen Jahr erfolgte die Enteignung der Werke auf Grund des Volksentscheides in Sachsen vom 30. Juni 1946. Im selben Jahr begann auch die Umbenennung der Schächte. So wurden der Vereins Glück Schacht in Albert Funk Schacht, der Hedwig und Friedens Schacht in die Albert Jacob Schächte 1 und 2 sowie der Ida Schacht in Rosa Luxemburg Schacht umbenannt.

Seit 1948 gehörte das Steinkohlenwerk Deutschland der im gleichen Jahr gegründeten VVB (Z) Steinkohle Zwickau an. 1952 erfolgte die Umwandlung zum VEB .

Am 1. April 1952 übernahm das Steinkohlenwerk Deutschland den bis dahin zum Steinkohlenwerk Karl Liebknecht, der ehemaligen Gewerkschaft Gottes Segen, gehörenden Rudolf Breitscheid Schacht.

Trotz des Einsatzes von modernen Gewinnungsmaschinen, wie Zweikettenkratzförderern und Schrämmaschinen war eine weitere Steigerung der Förderung nicht möglich, da die geologischen Verhältnisse keinen wirtschaftlichen Einsatz dieser Maschinen zuließen. Aufgrund der immer weiter steigenden Gestehungskosten wurde der VEB Steinkohlenwerk Deutschland zusammen mit dem VEB Steinkohlenwerk Karl Liebknecht zum 1. Januar 1960 im VEB Steinkohlenwerk Oelsnitz/Erzgebirge mit den Betriebsabteilungen Deutschland und Karl Liebknecht vereinigt. Aufgrund eines Ministerratsbeschlusses vom Dezember 1967 erfolgte zwischen 1971 und 1975 die Stilllegung des VEB Steinkohlenwerk Oelsnitz/Erzgebirge.


Bestandsgeschichte der Akten (ehemaliger Teilbestand 1)

Die in diesem Bestand zusammengeführten Unterlagen stammen zum einen aus dem Urbestand VEB Steinkohlenwerk Deutschland, zum anderen wurden sie im Zuge von Bereinigungen aus der Abgabegemeinschaft 40107 Erzgebirgische Steinkohlen-Energiegesellschaft mbH (EStEG) und dem Bestand 40120 VEB Steinkohlenwerk Oelsnitz/Erzgebirge entnommen.

Der Bestand VEB Steinkohlenwerk Deutschland wurde 1986 durch den VEB Steinkohlenkokereien August Bebel, Zwickau an das damalige Staatsarchiv Dresden abgegeben und gelangte 1997 in das Sächsische Bergarchiv Freiberg.
Der 1978 aus dem VEB Steinkohlenwerk August Bebel hervorgegangene VEB Steinkohlenkokereien August Bebel wurde im Juni 1990 in die EStEG umgewandelt. Zum 1. Januar 1995 erfolgte die Übertragung der noch unter Bergaufsicht stehenden Flächen in die Gesellschaft zur Verwahrung und Verwertung von stillgelegten Bergwerksbetrieben mbH (GVV) mit dem dafür gebildeten Bereich Bergwerk Zwickau.
Das August-Bebel-Werk verfügte über ein technisch-historisches Archiv, das als Unternehmens- und Steinkohlenarchiv aller in der DDR tätigen Steinkohlenbergbauunternehmen, deren wirtschaftsleitender Organe sowie aller Rechtsvorgänger und somit als Endarchiv dieses Wirtschaftszweiges fungierte. Die bis in die 40er Jahre des 19. Jahrhunderts zurückreichende Überlieferung umfasst insbesondere Unterlagen der VVB Steinkohle, der Steinkohlenwerke des Zwickauer Reviers August Bebel, Martin Hoop und Karl Marx, des Steinkohlenwerkes Oelsnitz, des Steinkohlenwerkes Willi Agatz (Freital), des Steinkohlenwerkes Plötz (Sachsen-Anhalt) sowie der Steinkohlenunternehmen des 19. und 20. Jahrhunderts vornehmlich des Zwickauer und Lugau-Oelsnitzer Reviers.
Zum 1. Januar 1995 wurde auf Entscheid der Treuhandanstalt Berlin neben dem Bereich Kokerei / Sanierung und dem Sozialarchiv auch das technisch-historische Archiv aus der EStEG ausgegliedert und in die GVV übertragen. Von 1997 bis 2002 erfolgte dann schrittweise dessen Überführung in das Bergarchiv Freiberg.
Die Unterlagen des Bestandes VEB Steinkohlenwerk Deutschland wurden bereits im Archiv des August-Bebel-Werkes in einem maschinenschriftlichen Ablieferungsverzeichnis erfasst, das im Staatsarchiv Dresden und im Bergarchiv Freiberg als vorläufiges Findhilfsmittel genutzt wurde.
Im Jahr 2004 wurden aus der Abgabegemeinschaft 40107 EStEG die Betriebszeitungen und aus dem Bestand 40120-1 Steinkohlenwerk Oelsnitz 32 markscheiderische Unterlagen herausgelöst und im vorliegenden Bestand erfasst.

Um den Bestand elektronisch und somit umfassender recherchierbar zu gestalten, erfolgte von März bis Mai 2005 durch Frau Rica Reichelt im Rahmen einer AB-Maßnahme die Verzeichnung der im o. g. vorläufigen Findhilfsmittel erfassten Unterlagen in der Datenbank AUGIAS-Archiv. Eine Bereinigung und Bewertung des Bestandes fand insofern statt, als dass a) Unterlagen mit einer Laufzeit bis 1946/47 ausgesondert und in den Bestand Gewerkschaft Deutschland eingeordnet wurden sowie b) Doppelstücke und Unterlagen ohne Aussagewert kassiert wurden. Bei der Verzeichnung erfolgte keine Neusignierung, weshalb aufgrund erwähnter Bereinigungs- und Bewertungsarbeiten Nummerierungslücken vorhanden sind. Im September 2005 gab Frau Mona Harring ein Findbuch zum Bestand heraus, das die Nummern 0001 bis 0522 enthielt.

Bei der Neuverzeichnung des Bestandes 40120-1 VEB Steinkohlenwerk Oelsnitz/Erzgebirge erfolgte eine Provenienztrennung, die sich vorwiegend über den ausstellenden Betrieb definiert. Auf Grund dieser Verfahrensweise bilden die beim Vorgängerunternehmen Gewerkschaft Deutschland sowie beim Nachfolgeunternehmen VEB Steinkohlenwerk Oelsnitz/Erzgebirge angelegten Akten jeweils eigene Bestände. Bei Mischakten, d. h. in den Fällen, in denen die Unterlagen von den Nachfolgebetrieben bzw. Rechtsnachfolgern weitergeführt wurden, erfolgte die Zuordnung zu dem Bestandsbildner, bei dem sie ihren überwiegenden Zuwachs erhielten bzw. dem sie im Rahmen der Aufgabenerledigung am umfassendsten gedient haben. Nach einer Bewertung durch Frau Harring und Herrn Dr. Erb wurde nicht archivwürdiges Schriftgut kassiert.

Die diesem Bestand entnommenen Akten wurden zum großen Teil von Frau Regina Schulz im Rahmen von Arbeitnehmerüberlassungsverträgen bzw. eines Werkvertrages verzeichnet.

Insgesamt befinden sich 1030 Akteneinheiten mit einer Laufzeit von 1898 bis 1972 im Bestand.


Bearbeitungsbericht der Akten (ehemaliger Teilbestand 1)

Sämtliche auf den Unterlagen enthaltenen Registratur- und Altsignaturen wurden aufgenommen. Die Titel wurden größtenteils neu gebildet. Die Verzeichnungsintensität umfasst die einfache Verzeichnung bei seriellen Unterlagen bis erweiterte Verzeichnung bei Sachakten, wobei letztere dominiert.
Soweit erforderlich, verdeutlichen "Enthält" - Vermerke den Inhalt der Akte. Durch die Klassifikation erfolgte eine sachthematische Ordnung.
Die im Bestand enthaltenen personenbezogenen Unterlagen unterliegen gemäß Sächsischem Archivgesetz einer besonderen Schutzwürdigkeit und sind daher für die Benutzung bis zum Ablauf der angegebenen Fristen gesperrt.
Im Zuge der Verzeichnung erfolgte teilweise (ab Nr. 0896) die technische Bearbeitung des Bestandes. Dies beinhaltete die Entfernung von Metallklammern sowie - falls erforderlich - die Neueinschlagung der jeweiligen Akteneinheiten in säurefreies Papier.


Korrespondierende Bestände der Akten (ehemaliger Teilbestand 1)

40098-1 Vereinigung Volkseigener Betriebe der Steinkohle Zwickau - Akten
40098-2 Vereinigung Volkseigener Betriebe der Steinkohle Zwickau - Risse
40109-1 Gewerkschaft Deutschland, Oelsnitz/Erzgebirge - Akten
40109-2 Gewerkschaft Deutschland, Oelsnitz/Erzgebirge - Risse
40110-1 Gewerkschaft Gottes Segen Lugau - Akten
40110-2 Gewerkschaft Gottes Segen Lugau - Risse
40116-2 VEB Steinkohlenwerk Karl Liebknecht, Oelsnitz/Erzgebirge - Risse
40117-1 Steinkohlenbauvereine des Lugau-Oelsnitzer Reviers - Akten
40117-2 Steinkohlenbauvereine des Lugau-Oelsnitzer Reviers - Risse
40118-1 VEB Steinkohlenwerk Karl Liebknecht, Oelsnitz/Erzgebirge - Akten
40118-2 VEB Steinkohlenwerk Karl Liebknecht - Risse
40120-1 VEB Steinkohlenwerk Oelsnitz/Erzgebirge - Akten
40120-2 VEB Steinkohlenwerk Oelsnitz/Erzgebirge - Risse


5. Literatur zum Bestand

Bergbaumuseum Oelsnitz. Hrsg von der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen, München, Berlin 2001

Die Bestände des Sächsischen Bergarchivs Freiberg. Bearb. von Andreas Erb [hrsg. vom Sächsischen Staatsministerium des Innern], Halle 2003 (= Veröffentlichungen der Sächsischen Archivverwaltung)

Guth, Peter; Sikora, Bernd, Oelsnitz/Erzgebirge. Zeitläufe. Hrsg. von der Stadtverwaltung Oelsnitz / Erzgeb., Oelsnitz 2000.

Das Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenrevier. Hrsg. vom Förderverein Bergbaumuseum Oelsnitz, bearb. von Rolf Vogel, Oelsnitz o. J.


Regina Schulz
Freiberg, 09.10.2008


Abkürzungsverzeichnis

AGL Abteilungsgewerkschaftsleitung
BGL Betriebsgewerkschaftsleitung
BSG Betriebssportgemeinschaft
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands
DSF Deutsch-Sowjetische Freundschaft
EStAV Erzgebirgischer Steinkohlen-Aktienverein
FDGB Freier Deutscher Gewerkschaftsbund
FDJ Freie Deutsche Jugend
IG Industriegewerkschaft
NAW Nationales Aufbauwerk
NSDAP Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
SED Sozialistische Einheitspartei Deutschlands
SMA(D) Sowjetische Militäradministration (Deutschland)
TAN Technische Arbeitsnormen
TH Technische Hochschule
VEB Volkseigener Betrieb
VVB Vereinigung Volkseigener Betriebe




Bestandsgeschichte und -bearbeitung der Karten, Pläne, Risse (ehemaliger Teilbestand 2)

Die in diesem Bestand zusammengeführten Riss- und Zeichnungsunterlagen wurden im Zuge von Beständebereinigungen und -bewertungen im Oktober/November 2002 v.a. dem Rissbestand und z.T. dem Aktenbestand VEB Steinkohlenwerk Oelsnitz sowie in geringer Anzahl dem Bestand Erzgebirgische Steinkohlen-Energiegesellschaft mbH (EStEG) entnommen. Zudem erfolgte die Einordnung von relevanten Rissen aus einer im November 2003 erfolgten Übergabe des Bergbaumuseums Oelsnitz/Erzgebirge an das Bergarchiv Freiberg.
Die Rissunterlagen des Bestandes VEB Steinkohlenwerk Oelsnitz einschließlich des zugehörigen Rissverzeichnisses zum Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenrevier wurden zum größten Teil 1973 durch die Gruppenmarkscheiderei des Steinkohlenwerkes Oelsnitz dem damaligen Historischen Staatsarchiv Freiberg übergeben. Da ausgewählte Risse bis zum Abschluss der Verwahrung des Steinkohlenwerkes Oelsnitz noch benötigt wurden, konnte das Zulegerisswerk nicht vollständig übergeben werden. Diese und weitere Risse sind dann vermutlich 1997/1998 von der Gesellschaft zur Verwahrung und Verwertung von stillgelegten Bergwerksanlagen mbH (GVV), Bergwerk Zwickau, in deren Archiv die Rissunterlagen nach Ende der Verwahrungsarbeiten z.T. gelangt sind, an das Bergarchiv Freiberg abgegeben worden; darüber hinaus hat das Steinkohlenwerk Oelsnitz aber auch dem 1986 eröffneten Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge Riss- und Zeichnungsunterlagen übergeben.
Bei dem Archiv der GVV handelte es sich um das Technisch-Historische Archiv der ehemaligen EStEG als Nachfolgebetrieb des VEB Steinkohlenkokereien August Bebel, deren Räumlichkeiten sich in der Äußeren Schneeberger Str. 100 in Zwickau befanden. Das Technisch-Historische Archiv fungierte als Unternehmens- und Steinkohlenarchiv aller in der DDR tätigen Steinkohlenbergbauunternehmen, deren wirtschaftsleitender Organe sowie aller Rechts-vorgänger. Die bis in die 40er Jahre des 19. Jahrhunderts zurückreichende Überlieferung umfasst insbesondere Unterlagen der VVB Steinkohle, der Steinkohlenwerke des Zwickauer Reviers August Bebel, Martin Hoop und Karl Marx, des Steinkohlenwerkes Oelsnitz, des Steinkohlenwerkes Willi Agatz (Freital), des Steinkohlenwerkes Plötz (Sachsen-Anhalt) sowie der Steinkohlenunternehmen des 19. und 20. Jahrhunderts vornehmlich des Zwickauer und Lugau-Oelsnitzer Reviers. Zum 1. Januar 1995 wurde auf Entscheid der Treuhandanstalt Berlin neben dem Bereich Kokerei / Sanierung und dem Sozialarchiv auch das Technisch-Historische Archiv aus der EStEG ausgegliedert und - unter Beibehaltung o.g. Räumlichkeiten - in die GVV übertragen.

Der Bewertung der Riss- und Zeichnungsunterlagen wurden die Kriterien der Überlieferung des für die Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenwerke Charakteristischen und des Besonderen zu Grunde gelegt. Konkret sind als archivwürdig in ihrer Gesamtheit die Urrisse und die Übersichtsrisse sowie in Auswahl die alten Risswerke (der Steinkohlenwerke bis 1920/1945), die abgelegten Urrisse, die Arbeitsrisse, ferner technische Zeichnungen über zentrale, direkt mit dem Produktionsprozess zusammenhängende Technologie und besondere Rissunterlagen - i.d.R. inhaltlich und/oder formal interessante Darstellungen - eingestuft worden. Bei der Bewertung des alten Risswerkes wurden die General- und Übersichtsrisse für allgemein archivwürdig befunden; für die Flöz- und Grubenbau-/Grubenfeldrisse wurde eine Auswahl getroffen, die die wichtigsten Grubenfelder, Baue und Flöze jedes Steinkohlenwerkes berücksichtigt.

Im November 2002 begann durch Frau Regina Schulz im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung die Neuerschließung der als archivwürdig eingestuften Riss- und Zeichnungsunterlagen in der Datenbank AUGIAS-Archiv. Diese Arbeiten wurden von Oktober bis Anfang Dezember 2003 durch Herrn Frieder Münden ebenfalls im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung fortgesetzt und beendet.
Im Zuge der Neuverzeichnung erfolgte eine Provenienztrennung, die sich vorwiegend über den ausstellenden Betrieb definiert; auf Grund dieser Verfahrensweise bilden die beim Vorgängerunternehmen Gewerkschaft Deutschland sowie beim Nachfolgeunternehmen VEB Steinkohlenwerk Oelsnitz angelegten Rissunterlagen jeweils eigene Bestände. Weiterhin wurden die Nachbringungsvermerke des Nachfolgeunternehmens VEB Steinkohlenwerk Oelsnitz zwar aufgenommen, blieben für die Bestandsbildung resp. Bestandsabgrenzung jedoch unberücksichtigt, wodurch sich die Differenz zwischen der Laufzeit des Bestandes und dem tatsächlichen Bestehen des Unternehmens erklärt. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich, in den nachfolgenden Punkt "Korrespondierende Bestände" sowie in das Schema "Steinkohlenbergwerke in Sachsen - Revier Lugau-Oelsnitz" Einsicht zu nehmen. Da mit der Neuerschließung auch eine Neusignierung erfolgte, wurde dem Findbuch eine Konkordanz von alter zu neuer Archivsignatur beigefügt.
Insgesamt wurden in den vorliegenden Bestand 26 Riss- und Zeichnungseinheiten mit einer Laufzeit von 1950 - 1973 aufgenommen.


Korrespondierende Bestände der Karten, Pläne, Risse (ehemaliger Teilbestand 2)

40027-02 Oberbergamt Freiberg (neu) - Abteilung II
40064 Technisches Büro des Bergbaues und der Brennstoffindustrie des Landes Sachsen
40066 Technische Bezirksbergbauinspektion Dresden und Zwickau
40070 Bergbehörde Karl-Marx-Stadt
40072 Bergbehörde Zwickau
40109-1 Gewerkschaft Deutschland, Oelsnitz/Erzgebirge - Akten
40109-2 Gewerkschaft Deutschland, Oelsnitz/Erzgebirge - Risse
40110-1 Gewerkschaft Gottes Segen Lugau - Akten
40110-2 Gewerkschaft Gottes Segen Lugau - Risse
40116-1 VEB Steinkohlenwerk Deutschland, Oelsnitz/Erzgebirge - Akten
40117-1 Steinkohlenbauvereine des Lugau-Oelsnitzer Reviers - Akten
40117-2 Steinkohlenbauvereine des Lugau-Oelsnitzer Reviers - Risse
40118-1 VEB Steinkohlenwerk Karl Liebknecht - Akten
40118-2 VEB Steinkohlenwerk Karl Liebknecht - Risse
40120-1 VEB Steinkohlenwerk Oelsnitz/Erzgebirge - Akten
40120-2 VEB Steinkohlenwerk Oelsnitz/Erzgebirge - Risse


Literaturhinweise

Eine wissenschaftliche Aufbereitung der Geschichte des Bestandes VEB Steinkohlenwerk Deutschland, Oelsnitz/Erzgebirge existiert nicht.
Gleichwohl finden sich nützliche Informationen in folgender Publikation:

Rolf Vogel, Das Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenrevier, Hohenstein-Ernstthal 1994.


Freiberg, 17.12.2003
M. Harring

Akten: Zusammenschluss der sächsischen Steinkohlenwerke.- Bergschäden.- Betriebsschutz.- Hauptverwaltung Steinkohle.- Wohnungsangelegenheiten.- Schriftverkehr mit Städten und Gemeinden.- Frauenförderung.- CDU-Mitglieder.- Technische Bezirks-Bergbau-Inspektion Zwickau.- Industrie- und Handelskammer.- Kontrollberichte.- Versicherungen.- Lohnsteuer.- Bilanzen.- Politische Betriebsgruppe.- Aktivisten- und Neuererbewegung.- Wettbewerb.- Entnazifizierung.- Betriebskollektivverträge.- Unfälle.- Sowjetische Militäradministration in Deutschland.- Pläne und Plankontrolle.- Leistungsnachweise.- Statistik.- Mitgliederlisten.- Betriebszeitungen.- Winkel-, Zug- und Längenmessbücher.
Risse: Grund- und Seigerrisse.- Flach- und Spezialrisse.- Tagegegenden, Lagepläne, Übersichtspläne und -risse, Flurkarten.- Maschinen, Anlagen, Werkzeug und Geräte.- Gebäude.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Gewerkschaft Gottes Segen und die Gewerkschaft Deutschland zusammen mit den übrigen Werken des sächsischen Steinkohlenbergbaus in der Sächsischen Steinkohlenwerke GmbH, Landeseigenes Unternehmen zusammengefasst. Daraus wurde zum 1. Januar 1946 die Gewerkschaft Deutschland als Steinkohlenwerk Deutschland wieder ausgegliedert. Im selben Jahr begann auch die Umbenennung der Schächte. So wurden der Vereinsglück-Schacht in Albert-Funk-Schacht, der Hedwig- und Friedensschacht in die Albert-Jacob-Schächte I und II sowie der Ida-Schacht in Rosa-Luxemburg-Schacht umbenannt. Seit 1948 gehörte das Steinkohlenwerk Deutschland der im gleichen Jahr gegründeten VVB (Z) Steinkohle Zwickau an. 1952 erfolgte die Umwandlung zum VEB.
Aufgrund von Rationalisierungsmaßnahmen im Kontext steigender Gestehungskosten wurde der VEB Steinkohlenwerk Deutschland zusammen mit dem 1946 aus der Gewerkschaft Gottes Segen hervorgegangenen Steinkohlenwerk Karl Liebknecht zum 1. Januar 1960 im VEB Steinkohlenwerk Oelsnitz mit den Betriebsabteilungen Karl Liebknecht und Deutschland vereinigt. Zwischen 1971 und 1975 erfolgte die Stilllegung des VEB Steinkohlenwerk Oelsnitz.
  • 2003 | Findbuch/Datenbank (Risse)
  • 2005/2008 | Findbuch/Datenbank (Akten)
  • 2020-09-16 | Diese Ausgabe über AWAX 2.0.1.1
Sitemap-XML zurück zum Seitenanfang