Stichwortsuche
Die Stichwortsuche bietet erste relevante Bestände und Archivalien. Wir empfehlen eine ergänzende Suche über die Beständeübersicht. Hilfestellung gibt die Seite Suchhinweise.
Archivale im Bestand
21124 SED-Kreisleitung Altenburg, 0284
Datierung: | Apr. 1968 |
---|
Protokolle der Sitzungen des Sekretariats der Kreisleitung April 1968
Enthält u. a.: Vorbereitung zum Volksentscheid in der Stadt Altenburg am 6. April 1968, 4. April 1968.- Ergebnisse der Parteiwahlen der GO VEB BKW Rositz, 4. April 1968.- Bericht der GO Milchhof Altenburg zur Entwicklung der Kooperationskette, 4. April 1968.- Bestätigung der neu gewählten Parteisekretäre, 4. April 1968.- Vorbereitung der Kreisbauernkonferenz am 19. und 20. April 1968, 11. April 1968.- Vorschläge für den Rat für landwirtschaftliche Produktion, 11. April 1968.- Einschätzung zum Verlauf des Volksentscheides, 11. April 1968.- Betriebsprojekt der Kooperationsgemeinschaft Gerstenberg-Rositz-Meuselwitz-Kriebitzsch-Wintersdorf über die Organisation der Produktion bis 1980, 29. April 1968.- Abwasserverregnung Gerstenberg, 29. April 1968.- Abschlusseinschätzung zu den Parteiwahlen, 29. April 1968. Enthält auch: Probleme-Tatsachen-Argumente aus der Kooperationsgemeinschaft, hrsg. von der Agitationskommission der Kooperationsgemeinschaft, 1968, o. O.
Archivale im Bestand
40047 Winkelbücher zu den Rissen zum Erzbergbau, 1178
Datierung: | 1859 |
---|
Gerstenberg Fundgrube am Gerstenberg bei Neidhardtsthal; Winkelbuch
Archivale im Bestand
40105 Sachsenerz Bergwerks GmbH/AG, 1-1686
Datierung: | 1942 - 1944 |
---|
Liquiditätsberichte und Prämienabrechnung
Enthält auch: Zusammenstellung des Metallausbringens und der Erzlieferungen des Schneeberger Bergbaus in den Jahren 1867 - 1940 und des Johanngeorgenstädter Bergbaus zwischen 1880 - 1941.- Abriß zur Geschichte des Bergbaus von Himmelfahrt Christi am Gerstenberg bei Muldenhammer.Lageplan von Himmelfahrt Christi am Gerstenberg bei Muldenhammer.
Archivale im Bestand
22109 VEB Bezirksdirektion des Straßenwesens Leipzig, A 0433
Datierung: | 1967 - 1969 |
---|
LIO 55 Ortsdurchbruch Gerstenberg
Enthält: (1) Alte Linienführung in der Ortslage Gerstenberg, 1967.- (2) Neue Linienführung, 1969.
Archivale im Bestand
22179 Genealogische Mappenstücke, Ma 5427
Datierung: | 1954 |
---|
"Die Ahnenstämme Gerstenberg und Lauhn in ihren älteren Generationen"
Enthält: Berichtigung zur 1938 im "Ekkehard" veröffentlichten Ahnenliste von Prof. Dr. Ch. W. Hufeland zu den Familien Gerstenberg aus Buttstädt und Lauhn aus Eisenberg.
Archivale im Bestand
21765 Börsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig (I), F 03078
Datierung: | 1937 - 1950 |
---|
Gerstenberg'sche Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung, Gebr. Gerstenberg, Inhaber Hans Albert Gerstenberg, Hildesheim
Archivale im Bestand
20392 Rittergut Gnandstein, U 79
Datierung: | 1533 Juni 17 |
---|
Kurfürst Johann Friedrich, Herzog zu Sachsen, zugleich für seinen Bruder Johann Ernst, belehnt die Brüder Heinrich Hildebrand und Heinrich Abraham von Einsiedel und ihre rechten Leibeslehnserben mit nachfolgenden Zinsen und Gütern:
- im Dorf Gerstenberg Vincenz (Vintz) Gunderman 15 Groschen Zins von einer wüsten Baustatt und Garten auf 1 Acker Feldes gerechnet, Lorenz Müller (Lorenz der Mulner) 3 Groschen und 2 Hühner zu Michaelis von einer wüsten Baustatt und Garten als 1 1/2 Acker Feldes gerechnet mit Lehn, Erbgerichten und Gerechtigkeiten, wie sie die von Einsiedel von Hans Feyhl (Feyhell) gekauft haben
- ebenso 25 Acker Feldes in der Frohburgischen Flur an Eschefelder Flur stoßend, welche die von Einsiedel von dem verstorbenen Albrecht von Draschwitz gekauft haben,
- dazu noch 5 Acker Feldes in Frohburger Flur gelegen, die sie von Gregor Pulster, Andreas (Anders) Gerlach (Iarlach), Michell Gerlach, "dem neuen Fleischer" und Clemen Erenberg, alle Einwohner zu Frohburg, mit Einwilligung des Albrecht von Draschwitz samt dessen Gerechtigkeiten gekauft haben.
Die o. g. Grundstücke wurden für die Erweiterung des neuen Eschefelder Teichs benötigt. Dieser Teich wird auch als Mannlehn geliehen mit alten und neuen Rechten.
- im Dorf Bocka (Bockaw) Oswalt Leubenn, 43 Groschen von einer halben Hufe und sonst etlichen Äckern und Wiesen im Sebisch, Valten Sparbrot 44 Groschen 3 alte Pfennige von 1 Hufe und 2 Acker im Sebisch, Oswalt Grawichen 7 Groschen von einem Viertel Landes im Sebisch, Hanns Schnot 7 Groschen 3 alte Pfennige von einem Viertel Landes im Sebisch, Jorg Dobrenz 14 Groschen von 6 Äckern im Sebisch, Jacob Dobrenntz 7 Groschen von einem Viertel Landes im Sebisch, Burckhart Rauls 5 Groschen von einem Viertel Landes im Sebisch, Andreas (Andres) Lang 4 Groschen von 5 Ackern im Sebisch, Steffan Buring 8 Groschen von einem Viertel Landes im Sebisch. Alle Zinsen sind zu Michaelis fällig. Hans Grawichenn 20 Groschen von einem Viertel Landes im Sebisch, halb zu Walpurgis, halb zu Michaelis
- im Dorf Eschefeld (Eschefelt) die Gemeinde 2 Groschen und 2 alte Pfennige von einem Gemeindeviehweg im Sebisch, Ilgen Buring 3 Groschen von etlichen Stücken Acker im Sebisch, Leonhart Albrecht 3 Groschen von etlichen Stücken Acker im Sebisch, Gangolff Grawichen 5 Groschen von 2 1/2 Acker im Sebisch, Urbann Gloringk 3 Groschen von 2 Acker im Sebisch, Peter Weidener 6 Groschen von 6 Acker, Andreas (Anndres) Kratz 6 Groschen von einer halben Hufe Landes, beides im Sebisch. Alle Zinsen sind zu Michaelis fällig. Wolff Berckmann 2 Groschen von 1 1/2 Hufen im Sebisch, Barttel Husch 28 Groschen von Haus und Hof, Acker und Wiese in Eschfelder Flur, ebenso 2 Groschen für 4 "Fullhuner" [Zinshühner, welche Waldbesitzer an den Grundherrn zahlen müssen], Gangolff Winter 28 Groschen von Haus und Hof, Acker und Wiese in Eschfelder Flur, ebenso 2 Groschen für 4 "Fullhuner"
- im Dorf Pöppschen (popschen) Merten Nabitz 20 1/2 Groschen und 1 alter Heller von drei Viertel Landes im Sebisch, 6 Groschen für 3 Gänse, Severus Schuman 17 Groschen von drei Viertel Landes im Sebisch, Mattes Fleming 25 Groschen von Haus und Hof zu Pöppschen, außerdem 10 Groschen für drei Stück Wiese und 2 1/2 Acker im Sebisch, Mats Gumpel 3 Groschen von 1 Acker hat früher in Mats Flemiges Gut gehört
- zu Gnandstein Anthoni(us) Philip 2 Groschen für ein Fleck Holz und Lehden im Sebisch
- im Dorf Pahnitz (paunitz) Hans Sauppe 6 Groschen von 1 Acker Wiese im Sebisch
- im Dorf Zaschwitz Bartell Pantzsch 10 Groschen von einer halben Hufe im Sebisch
- im Dorf Altdorf (Allenndorf) Jorg Herffart 5 Groschen von einer halben Hufe im Sebisch, Wolff Herfart 4 Groschen von einem Fleck Holz und 1 1/2 Acker Holz und einer Lehde im Sebisch.
Diese Zinsen sind alle zu Michaelis fällig.
- Weiterhin in Frohburg Valten Rat 38 Groschen von Holz, Acker und Wiese im Sebisch, halb zu Walpurgis, halb zu Michaelis
- im Dorf Kriebitzsch (Criwitsch) Peter Potzschwitz 30 Groschen Zins von 4 Acker Landes in Kriebitzscher Flur, halb zu Walpurgis, halb zu Michaelis.
Die Belehnung erfolgt mit allen Rechten, wie sie der Komtur und das Kloster zu Altenburg gehabt haben und wie sie dem Franz Brintz, Altarist zu Kohren zustanden. Die Neubelehnung erfolgt nach dem Tod des Kurfürsten Johann.
Mitbelehnt wird der Vetter Matthias (Mathes) von Einsiedel zu Prießnitz (Brißnitz).
Z.: Räte Dr. Wolfgang Reissenbusch, "Praeceptor" zu Lichtenburg (Lichtenberg); Hans von Mickwitz, Ritter, Hofmeister; Dr. Gregorius Bruck; Hans Metzsch, Landvogt zu Sachsen; Christof (Cristof) Gros; Caspar von Minckwitz, Amtmann zu Liebenwerda (Libenwerd(a)); Hans Spiegel (Spigell)
- im Dorf Gerstenberg Vincenz (Vintz) Gunderman 15 Groschen Zins von einer wüsten Baustatt und Garten auf 1 Acker Feldes gerechnet, Lorenz Müller (Lorenz der Mulner) 3 Groschen und 2 Hühner zu Michaelis von einer wüsten Baustatt und Garten als 1 1/2 Acker Feldes gerechnet mit Lehn, Erbgerichten und Gerechtigkeiten, wie sie die von Einsiedel von Hans Feyhl (Feyhell) gekauft haben
- ebenso 25 Acker Feldes in der Frohburgischen Flur an Eschefelder Flur stoßend, welche die von Einsiedel von dem verstorbenen Albrecht von Draschwitz gekauft haben,
- dazu noch 5 Acker Feldes in Frohburger Flur gelegen, die sie von Gregor Pulster, Andreas (Anders) Gerlach (Iarlach), Michell Gerlach, "dem neuen Fleischer" und Clemen Erenberg, alle Einwohner zu Frohburg, mit Einwilligung des Albrecht von Draschwitz samt dessen Gerechtigkeiten gekauft haben.
Die o. g. Grundstücke wurden für die Erweiterung des neuen Eschefelder Teichs benötigt. Dieser Teich wird auch als Mannlehn geliehen mit alten und neuen Rechten.
- im Dorf Bocka (Bockaw) Oswalt Leubenn, 43 Groschen von einer halben Hufe und sonst etlichen Äckern und Wiesen im Sebisch, Valten Sparbrot 44 Groschen 3 alte Pfennige von 1 Hufe und 2 Acker im Sebisch, Oswalt Grawichen 7 Groschen von einem Viertel Landes im Sebisch, Hanns Schnot 7 Groschen 3 alte Pfennige von einem Viertel Landes im Sebisch, Jorg Dobrenz 14 Groschen von 6 Äckern im Sebisch, Jacob Dobrenntz 7 Groschen von einem Viertel Landes im Sebisch, Burckhart Rauls 5 Groschen von einem Viertel Landes im Sebisch, Andreas (Andres) Lang 4 Groschen von 5 Ackern im Sebisch, Steffan Buring 8 Groschen von einem Viertel Landes im Sebisch. Alle Zinsen sind zu Michaelis fällig. Hans Grawichenn 20 Groschen von einem Viertel Landes im Sebisch, halb zu Walpurgis, halb zu Michaelis
- im Dorf Eschefeld (Eschefelt) die Gemeinde 2 Groschen und 2 alte Pfennige von einem Gemeindeviehweg im Sebisch, Ilgen Buring 3 Groschen von etlichen Stücken Acker im Sebisch, Leonhart Albrecht 3 Groschen von etlichen Stücken Acker im Sebisch, Gangolff Grawichen 5 Groschen von 2 1/2 Acker im Sebisch, Urbann Gloringk 3 Groschen von 2 Acker im Sebisch, Peter Weidener 6 Groschen von 6 Acker, Andreas (Anndres) Kratz 6 Groschen von einer halben Hufe Landes, beides im Sebisch. Alle Zinsen sind zu Michaelis fällig. Wolff Berckmann 2 Groschen von 1 1/2 Hufen im Sebisch, Barttel Husch 28 Groschen von Haus und Hof, Acker und Wiese in Eschfelder Flur, ebenso 2 Groschen für 4 "Fullhuner" [Zinshühner, welche Waldbesitzer an den Grundherrn zahlen müssen], Gangolff Winter 28 Groschen von Haus und Hof, Acker und Wiese in Eschfelder Flur, ebenso 2 Groschen für 4 "Fullhuner"
- im Dorf Pöppschen (popschen) Merten Nabitz 20 1/2 Groschen und 1 alter Heller von drei Viertel Landes im Sebisch, 6 Groschen für 3 Gänse, Severus Schuman 17 Groschen von drei Viertel Landes im Sebisch, Mattes Fleming 25 Groschen von Haus und Hof zu Pöppschen, außerdem 10 Groschen für drei Stück Wiese und 2 1/2 Acker im Sebisch, Mats Gumpel 3 Groschen von 1 Acker hat früher in Mats Flemiges Gut gehört
- zu Gnandstein Anthoni(us) Philip 2 Groschen für ein Fleck Holz und Lehden im Sebisch
- im Dorf Pahnitz (paunitz) Hans Sauppe 6 Groschen von 1 Acker Wiese im Sebisch
- im Dorf Zaschwitz Bartell Pantzsch 10 Groschen von einer halben Hufe im Sebisch
- im Dorf Altdorf (Allenndorf) Jorg Herffart 5 Groschen von einer halben Hufe im Sebisch, Wolff Herfart 4 Groschen von einem Fleck Holz und 1 1/2 Acker Holz und einer Lehde im Sebisch.
Diese Zinsen sind alle zu Michaelis fällig.
- Weiterhin in Frohburg Valten Rat 38 Groschen von Holz, Acker und Wiese im Sebisch, halb zu Walpurgis, halb zu Michaelis
- im Dorf Kriebitzsch (Criwitsch) Peter Potzschwitz 30 Groschen Zins von 4 Acker Landes in Kriebitzscher Flur, halb zu Walpurgis, halb zu Michaelis.
Die Belehnung erfolgt mit allen Rechten, wie sie der Komtur und das Kloster zu Altenburg gehabt haben und wie sie dem Franz Brintz, Altarist zu Kohren zustanden. Die Neubelehnung erfolgt nach dem Tod des Kurfürsten Johann.
Mitbelehnt wird der Vetter Matthias (Mathes) von Einsiedel zu Prießnitz (Brißnitz).
Z.: Räte Dr. Wolfgang Reissenbusch, "Praeceptor" zu Lichtenburg (Lichtenberg); Hans von Mickwitz, Ritter, Hofmeister; Dr. Gregorius Bruck; Hans Metzsch, Landvogt zu Sachsen; Christof (Cristof) Gros; Caspar von Minckwitz, Amtmann zu Liebenwerda (Libenwerd(a)); Hans Spiegel (Spigell)
Ausfertigung Pergament 623 x 545 mm, Umbug 92 mm Deutsch"No. 690"; 13 GG; "Zinse Gerstenberg"
Archivale im Bestand
20392 Rittergut Gnandstein, U 61
Datierung: | 1521 Oktober 14 |
---|
Kurfürst Friedrich der Weise und sein Bruder Johann, Herzöge zu Sachsen, belehnen ihren Rat Haugold (Hugolt) von Einsiedel und dessen Brüder Heinrich Hildebrand (Hilleprandt) und Heinrich Abraham und ihre rechten Leibeslehnserben mit nachbenannten Zinsen und Gütern:
- im Dorf Gröba (groben) 1 Schock 20 Groschen Zins zu St. Michaelis von Vrban Wurm für seine Hofröde (Hoffreyde) wie dazugehörige 1 1/2 Hufen Landes an Acker, Wiesen und Gehölz;
- im Dorf Primmelwitz (primelbitz) 1 Schock Zins zu Michaelis, 2 Tage Fron mit dem Pfluge jedes Jahr einen in der Fastenzeit und einen im Herbst oder je für einen Tag 8 Groschen zahlen, von Gangolff tschetscha für seine Hofröde (Hofreyte) und 3/4 (Hufe) Landes;
- Brosius Bauer (pawer) dasselbst, 48 Groschen Zins zu Michaelis, 2 Tage Fron mit dem Pfluge jedes Jahr einen in der Fastenzeit und einen im Herbst oder je für einen Tag 8 Groschen zahlen für seine Höfröde (Hofreyte) und 3/4 (Hufe) Landes;
- Gregor Tschetzsch daselbst 5 Groschen von einem halben Acker Feldes in der Flur Fockendorf Zins zu Michaelis;
- in dem wüsten Dorf und Flur "Drotschen" 1 Schock 21 Groschen Zins von Michael Hainrich von Waltersdorf von 6 1/2 Hufen Landes an Acker, Wiesen und Gehölz, die er in Drotschen hat, halb zu Walpurgis, halb zu Michaelis;
- im Dorf Monstab 3 Groschen Brotzins zu Weihnachten von einer wüsten Baustatt und Garten von Brosius Fhurman;
- im Dorf Gerstenberg (Gerstenbergk) 15 Groschen Zins von einer wüsten Baustatt und Garten, als 1 Acker Feldes berechnet von Vintz Gunderman;
- Lorentz der "Mulner" dasselbst 3 Groschen und 2 Hühner von einer wüsten Baustatt und Garten als 1 1/2 Acker Feldes gerechnet, zu Michaelis zu zahlen;
- im Dorf Trebanz (Trebantz) 13 Groschen Zins von 3 Acker Feldes, nämlich 2 Acker in der Flur Gerstenberg und ein Acker in der Flur zu Lohma (Loemen) von Jacob tschetscha
- dazu von einem Acker und 1/4 Wiesen in der Flur von Trebanz gelegen, zu Michaelis zu zahlen;
- Gangolf Tschetschaw 4 Groschen Zins von zwei Ackern Wiese in der Flur und Aue zu Serbitz (Serwitz);
- im Dorf Fockendorf 22 Groschen Zins von 2 1/2 Acker Feldes von Brosius Gunther; alle o. g. Einkünfte mit Lehn, Erbgerichten und anderen Gerechtigkeiten. Diese Güter haben die Brüder von Einsiedel vom kurfürstlichen Kanzleischreiber Hans Feyl gekauft.
Weiterhin werden sie belehnt mit 25 Acker Feldes in der Frohburger Flur an die Eschefelder Flur grenzend,
welche die von Einsiedel von Albrecht von Draschwitz gekauft haben; dazu noch 5 Acker Feldes in Frohburger Flur gelegen, die sie von iorgen pulster, Anders iarlach, Michel ierlach, "der newe Fleyscher" und Clemen Ernberg, Einwohner zu Frohburg, mit Zustimmung des Albrecht von Draschwitz als Lehnsherrn samt aller Gerechtigkeit, auch obersten und niederen Gerichten, gekauft haben. Diese Äcker benötigen die von Einsiedel für die Einrichtung und Dämmung zur Erweiterung des neuen Eschefelder Teiches zu ihrem bereits "verteichten" Grund und Boden. Der Teich und die 30 Acker werden zu Mannlehn gereicht.
Z.: Hans von Dölzig (Doltzk); Hieronimus Rudelauff, kurfürstlicher Sekretär
- im Dorf Gröba (groben) 1 Schock 20 Groschen Zins zu St. Michaelis von Vrban Wurm für seine Hofröde (Hoffreyde) wie dazugehörige 1 1/2 Hufen Landes an Acker, Wiesen und Gehölz;
- im Dorf Primmelwitz (primelbitz) 1 Schock Zins zu Michaelis, 2 Tage Fron mit dem Pfluge jedes Jahr einen in der Fastenzeit und einen im Herbst oder je für einen Tag 8 Groschen zahlen, von Gangolff tschetscha für seine Hofröde (Hofreyte) und 3/4 (Hufe) Landes;
- Brosius Bauer (pawer) dasselbst, 48 Groschen Zins zu Michaelis, 2 Tage Fron mit dem Pfluge jedes Jahr einen in der Fastenzeit und einen im Herbst oder je für einen Tag 8 Groschen zahlen für seine Höfröde (Hofreyte) und 3/4 (Hufe) Landes;
- Gregor Tschetzsch daselbst 5 Groschen von einem halben Acker Feldes in der Flur Fockendorf Zins zu Michaelis;
- in dem wüsten Dorf und Flur "Drotschen" 1 Schock 21 Groschen Zins von Michael Hainrich von Waltersdorf von 6 1/2 Hufen Landes an Acker, Wiesen und Gehölz, die er in Drotschen hat, halb zu Walpurgis, halb zu Michaelis;
- im Dorf Monstab 3 Groschen Brotzins zu Weihnachten von einer wüsten Baustatt und Garten von Brosius Fhurman;
- im Dorf Gerstenberg (Gerstenbergk) 15 Groschen Zins von einer wüsten Baustatt und Garten, als 1 Acker Feldes berechnet von Vintz Gunderman;
- Lorentz der "Mulner" dasselbst 3 Groschen und 2 Hühner von einer wüsten Baustatt und Garten als 1 1/2 Acker Feldes gerechnet, zu Michaelis zu zahlen;
- im Dorf Trebanz (Trebantz) 13 Groschen Zins von 3 Acker Feldes, nämlich 2 Acker in der Flur Gerstenberg und ein Acker in der Flur zu Lohma (Loemen) von Jacob tschetscha
- dazu von einem Acker und 1/4 Wiesen in der Flur von Trebanz gelegen, zu Michaelis zu zahlen;
- Gangolf Tschetschaw 4 Groschen Zins von zwei Ackern Wiese in der Flur und Aue zu Serbitz (Serwitz);
- im Dorf Fockendorf 22 Groschen Zins von 2 1/2 Acker Feldes von Brosius Gunther; alle o. g. Einkünfte mit Lehn, Erbgerichten und anderen Gerechtigkeiten. Diese Güter haben die Brüder von Einsiedel vom kurfürstlichen Kanzleischreiber Hans Feyl gekauft.
Weiterhin werden sie belehnt mit 25 Acker Feldes in der Frohburger Flur an die Eschefelder Flur grenzend,
welche die von Einsiedel von Albrecht von Draschwitz gekauft haben; dazu noch 5 Acker Feldes in Frohburger Flur gelegen, die sie von iorgen pulster, Anders iarlach, Michel ierlach, "der newe Fleyscher" und Clemen Ernberg, Einwohner zu Frohburg, mit Zustimmung des Albrecht von Draschwitz als Lehnsherrn samt aller Gerechtigkeit, auch obersten und niederen Gerichten, gekauft haben. Diese Äcker benötigen die von Einsiedel für die Einrichtung und Dämmung zur Erweiterung des neuen Eschefelder Teiches zu ihrem bereits "verteichten" Grund und Boden. Der Teich und die 30 Acker werden zu Mannlehn gereicht.
Z.: Hans von Dölzig (Doltzk); Hieronimus Rudelauff, kurfürstlicher Sekretär
Ausfertigung Pergament 592 (-590) x 470 mm, Umbug 80 mm Deutsch
Archivale im Bestand
20392 Rittergut Gnandstein, U 58
Datierung: | 1518 Januar 11 |
---|
Hans Feyl (Feyel) zu Torgau, kurfürstlicher und herzoglicher Kanzleischreiber, verkauft die ihm vom Kurfürsten nach Lehnsanfall, ehemals Nikl von Knauen gehörenden Mannlehngüter im Amt Altenburg an Haugold (Hugold) von Einsiedel auf Gnandstein, seine Brüder und Erben. Es handelt sich um folgende Güter, Erbzinsen und Fronen mit Erbgerichten, Lehen und allen Gerechtigkeiten, wie sie die von Knauen Zeit ihres Lebens gehabt haben:
- im Dorf Gröba (Groben) 1 Schock 20 Groschen Zins zahlt Vrban Wurm von seiner Hofröde (Houereyte) und 1 1/2 Hufen Landes an Acker, Wiesen und Gehölze zu Michaelis;
- im Dorf Primmelwitz (Prymelbitz) 1 Schock Zins zu Michaelis, 2 Tage Fron mit dem Pfluge jedes Jahr einen in der Fastenzeit und einen im Herbst oder für je einen Tag 8 Groschen von Gangolf Tschetscha von seiner Hofröde (Houereyte) und 3/4 (Hufe) Landes;
- ebenso von Brosius Paur daselbst 48 Groschen Zins zu Michaelis, 2 Tage Fron mit dem Pflug jedes Jahr, einen in der Fastenzeit, einen im Herbst, oder für je einen Tag 8 Groschen von seiner Hofröde (Houereyte) und 3/4 (Hufe) Landes;
- ebenso Gregor Tschetsch zu Primmelwitz (Prymelbitz) 5 Groschen von einem halben Acker Feldes in der Flur zu Fockendorf Zins zu Michaelis;
- in dem wüsten Dorf und Flur Drotschen 1 Schock 21 Groschen Zins von Michael Heinrich;
- im Dorf Walterstorff von 6 1/2 Hufen Landes an Acker, Wiesen und Gehölz, die er selbst zu Drotschen hat, halb zu Walpurgis, die andere Hälfte zu Michaelis;
- im Dorf Monstab Brosius furman 3 Groschen Brotzins zu Weihnachten von einer wüsten Baustatt und Garten;
- im Dorf Gerstenberg Vintz Gunderman 15 Groschen Zins von einer wüsten Baustatt und Garten auf 1 Acker Feldes gerechnet;
- ebenso Lorenz, der "Müllner" dasselbst 3 Groschen und 2 Hühner zu Michaelis von einer wüsten Hausstatt und Garten auf 1 1/2 Acker an Feld gerechnet;
- im Dorf Trebanz (Trebantz) Jacob Tschetscha 13 Groschen Zins von 3 Ackern Feldes, nämlich 2 Acker in der Flur Gerstenberg (Gerstenbergk) und der 3. in der Flur zu Lohma (Loemen), dazu von 1 Acker und einem Viertel Wiese in der Flur zu Trebanz gelegen, zahlbar zu Michaelis;
- Gangolf Tschetschaw 4 Groschen Zins von 2 Ackern Wiese in der Flur und Aue zu Serbitz (Serwitz);
- im Dorf Fockendorf Brosius Gunther 22 Groschen Zins von 2 1/2 Acker Feldes, die ihm erblich gelassen von seinem Gute, das vom Altenburger Komtur zu Lehn rührt zu Michaelis.
Diese Zinsen und Abgaben betragen zusammen 6 Schock und 7 Groschen jährlich und werden verkauft für 350 Rheinische Gulden an Münzen der Landeswährung. Diese wurden in Gegenwart des Fabian von Feilitsch bezahlt und werden hiermit quittiert.
- im Dorf Gröba (Groben) 1 Schock 20 Groschen Zins zahlt Vrban Wurm von seiner Hofröde (Houereyte) und 1 1/2 Hufen Landes an Acker, Wiesen und Gehölze zu Michaelis;
- im Dorf Primmelwitz (Prymelbitz) 1 Schock Zins zu Michaelis, 2 Tage Fron mit dem Pfluge jedes Jahr einen in der Fastenzeit und einen im Herbst oder für je einen Tag 8 Groschen von Gangolf Tschetscha von seiner Hofröde (Houereyte) und 3/4 (Hufe) Landes;
- ebenso von Brosius Paur daselbst 48 Groschen Zins zu Michaelis, 2 Tage Fron mit dem Pflug jedes Jahr, einen in der Fastenzeit, einen im Herbst, oder für je einen Tag 8 Groschen von seiner Hofröde (Houereyte) und 3/4 (Hufe) Landes;
- ebenso Gregor Tschetsch zu Primmelwitz (Prymelbitz) 5 Groschen von einem halben Acker Feldes in der Flur zu Fockendorf Zins zu Michaelis;
- in dem wüsten Dorf und Flur Drotschen 1 Schock 21 Groschen Zins von Michael Heinrich;
- im Dorf Walterstorff von 6 1/2 Hufen Landes an Acker, Wiesen und Gehölz, die er selbst zu Drotschen hat, halb zu Walpurgis, die andere Hälfte zu Michaelis;
- im Dorf Monstab Brosius furman 3 Groschen Brotzins zu Weihnachten von einer wüsten Baustatt und Garten;
- im Dorf Gerstenberg Vintz Gunderman 15 Groschen Zins von einer wüsten Baustatt und Garten auf 1 Acker Feldes gerechnet;
- ebenso Lorenz, der "Müllner" dasselbst 3 Groschen und 2 Hühner zu Michaelis von einer wüsten Hausstatt und Garten auf 1 1/2 Acker an Feld gerechnet;
- im Dorf Trebanz (Trebantz) Jacob Tschetscha 13 Groschen Zins von 3 Ackern Feldes, nämlich 2 Acker in der Flur Gerstenberg (Gerstenbergk) und der 3. in der Flur zu Lohma (Loemen), dazu von 1 Acker und einem Viertel Wiese in der Flur zu Trebanz gelegen, zahlbar zu Michaelis;
- Gangolf Tschetschaw 4 Groschen Zins von 2 Ackern Wiese in der Flur und Aue zu Serbitz (Serwitz);
- im Dorf Fockendorf Brosius Gunther 22 Groschen Zins von 2 1/2 Acker Feldes, die ihm erblich gelassen von seinem Gute, das vom Altenburger Komtur zu Lehn rührt zu Michaelis.
Diese Zinsen und Abgaben betragen zusammen 6 Schock und 7 Groschen jährlich und werden verkauft für 350 Rheinische Gulden an Münzen der Landeswährung. Diese wurden in Gegenwart des Fabian von Feilitsch bezahlt und werden hiermit quittiert.
Ausfertigung, eigenhändig (sehr schöne Kanzleischrift des Feyl) Pergament 559 x 430 (-420) mm, Umbug 79 mm Deutsch
Archivale im Bestand
50347 Stadt Bautzen, 309
Datierung: | 1843 - 1845 |
---|
Nachlass des Adam Gerstenberg, Schuhmachermeister, Bautzen verstorben in der Krankenanstalt Bautzen
Gerstenberg, Adam